Grün. Gesund. Berlin: Geburtshilfe

Unter großem Publikumsinteresse fand am 1. Februar 2018 ein Fachgespräch rund um die Geburt statt. Schnell wurde deutlich: In vielen Bereichen steht enormer Handlungsbedarf. Baustellen sind nicht nur die Hebammenversorgung vor und nach der Geburt, sondern auch damit entfernter verbundene Themen: zu wenig Erzieher*innen, Personalmangel im Jugendamt, Personalmangel im Gesundheitsamt, zu wenig Familienhebammen, nicht ausreichende Kita-Plätze, fehlende familientaugliche Wohnungen usw.

Prominent ist der gravierende Personalmangel in allen Bereichen, der v.a. durch schlechte Arbeitsbedingungen zustande gekommen ist. Der Runde Tisch zur Geburtshilfe der Senatsverwaltung hat hier schon erste gute Ergebnisse entwickelt – wir werden diesen Prozess weiter eng und kritisch begleiten, um eine gute Geburtshilfe in Berlin zu gewährleisten. Ebenfalls werden die Ausbildung und die Arbeitsbedingungen der Hebammen und Entbindungspfleger in Zukunft ein wichtiges Thema bleiben.

Beim Fachgespräch am kamen Menschen zu Wort, die durch ihre tägliche Arbeit ganz unterschiedliche Blickwinkel auf Geburtshilfe haben: Dr. Sina Bärwolff, Leiterin Gesundheitsamt, Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Prof. Dr. Christoph Bührer, Direktor Klinik für Neonatologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, PD Dr. Mandy Mangler, Chefärztin Gynäkologie, Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum und Susanna Rinne-Wolf, 1. Vorsitzende, Berliner Hebammenverband.

Hebammen-Mangel

Berichte über den Hebammen-Mangel hatten zuletzt im Sommer 2017 für Aufsehen gesorgt.
Catherina Pieroth hat daraufhin im Juli eine kleine Anfrage gestellt.

Im Oktober 2017 verabschiedete die grüne Fraktion ein Positionspapier für eine bessere Versorgung rund um die Geburt.


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