Direktkandidatin für Schöneberg Süd im Berliner Abgeordnetenhaus




Ich komme aus einer großen Familie mit fünf Geschwistern und habe nach meiner Ausbildung zur Erzieherin und meinem Philosophiestudium 15 Jahre eine Kommunikationsagentur geleitet. Seit über 20 Jahren lebe ich in Schöneberg. Meine beiden Söhne sind hier aufgewachsen und ich habe hier Freund*innen für´s Leben gewonnen.

Kiezpolitik für Schöneberg Süd

Es ist mir wichtig, die Meinungen im Kiez zu hören und in meine politische Arbeit mit einfließen zu lassen. Mit dem Beteiligungsformat „Forum-Schöneberg“ ist uns das gut gelungen. Hier tauschen wir uns zu wichtigen Themen und Problemen aus und erarbeiten gemeinsam Lösungen. So haben wir z.B. nach Feinstaubmessungen mehr Akzeptanz für Tempo 30 an der Hauptstraße erreicht, den Mittelstreifen begehbar und mit den Kunstfiguren „Eddies“ attraktiver gestaltet. Wir haben für mehr Sicherheit von Radfahrer*innen und Fußgänger*innen gesorgt und gemeinsam mit den Einzelhändler*innen und Anwohner*innen urbanes Gärtnern ermöglicht.

Zum Wohlfühlen im Kiez braucht es natürlich noch viel mehr – das geht nur mit bezahlbaren Mieten, weniger Lärm, mehr sauberer Luft und viel Grün für Entspannung und Gesundheit!

Gerechte und ganzheitliche Gesundheitsvorsorge – von Babylotsen, gesundem Essen bis zu Stadtteilgesundheitszentren

Als Gesundheitspolitikerin ist es mir ein großes Anliegen, dass unsere Gesundheitsversorgung ganzheitlicher, gerechter und vor allem langfristig gestaltet wird. Gesundheitsämter, Jugendhilfe und jegliche Art von Vor-Ort- Beratung sind zentral, denn sie sind mit allen Akteur*innen gut vernetzt und oftmals erste Anlaufstelle. Nur, wenn wir sie gut ausstatten und das Personal grundsätzlich nach Tarif bezahlen, können wir Krisenaufgaben gut meistern.

Unsere Gesundheit hängt von vielen Faktoren ab, beispielsweise davon, wie wir uns ernähren. „Du bist, was du isst.“ Davon bin ich absolut überzeugt. Doch ausgerechnet das Krankenhausessen ist oft alles andere als gut und gesund! Deshalb setze ich mich für frisch gekochtes Essen in den Berliner Krankenhäusern ein.

Klar ist auch, dass die sozialen Umstände eines Menschen einen Einfluss auf die Gesundheit haben. Und das fängt schon bei der Geburt an.

  • Deshalb war es mir wichtig, Babylots*innen in allen Berliner Geburtskliniken einzusetzen, die die Familien rund um die Geburt betreuen.
  • Auch habe ich eine Clearingstelle für nicht-Krankenversicherte, das können Selbstständige, aber auch Menschen ohne Papiere sein, mit ins Leben gerufen.
  • Stadtteilgesundheitszentren, wie das Gesundheitskollektiv in Neukölln (GeKo Berlin e.V.), das ich in einem Modellprojekt für die Kiez-Beratung mit zwei Ärzt*innensitzen verbunden habe, brauchen wir in allen Berliner Bezirken! Dort gibt es neben einem Café Therapie- und Beratungsangebote, die sich am Bedarf der Kiezbewohner*innen orientieren – unabhängig vom Geldbeutel.


Für Veränderungen braucht es immer auch ein Umdenken – und das kostet Zeit. Das betrifft viele Projekte, die wir Grünen angestoßen haben. Das gilt u.a. auch für das Cannabis-Modellprojekt, das wir in dieser Legislaturperiode für Berlin ins Leben gerufen haben und hoffentlich bald etablieren können.

Wir müssen große ökologische, sozial- ökonomische und gesundheitliche Probleme lösen. Wir dürfen diese nicht bei den Folgegenerationen abladen! Lasst uns das gemeinsam angehen!

Herzliche Grüße

Catherina Pieroth-Manelli