Zwei Milliarden für die Wissenschaft

„Rund zwei Milliarden Euro legen die Grundlage, dass Wissenschaft in Berlin zukunftsfest bleibt.“ Das erklärte Catherina Pieroth am 12. Dezember 2019 im Abgeordnetenhaus zu den grünen Erfolgen bei den Haushaltsverhandlungen. Und klar ist: Der Doppelhaushalt 20/21 stellt die Weichen für mehr Nachhaltigkeit und sorgt dafür, dass Ausbildung, Studium und Arbeit in der Wissenschaft gerechter werden.

Großer Coup: das Universitäre Herzzentrum

Wissenschaftspolitik war 2019 in Berlin ein Vergnügen, die letzte gute Nachricht: das Universitäre Herzzentrum für Berlin. 100 Millionen Euro legt der Bund für das UHZB auf den Tisch, knapp 290 Millionen stellt das Land bereit. Das ist gut für die Versorgung der Berliner Bevölkerung und für das internationale Renommé des Wissenschaftsstandorts Berlin. Und es eröffnet die Möglichkeit, das Zentrum zu 100 Prozent in die Charité zu integrieren – und damit die Beschäftigen tariflich abzusichern. Für die Caterer, Reinigungskräfte, für die Logistik und die Physiotherapeut*innen der beiden Gesellschaften CFM und die CPPZ ist die Eingliederung in die Charité bereits gelungen.

Gute Arbeit beginnt mit guter Ausbildung

Wichtiger Meilenstein für mehr Gerechtigkeit in der Ausbildung ist die Akademisierung des Hebammenberufs. Wer Kindern auf die Welt helfen will, muss für seine Ausbildung künftig nicht mehr bezahlen – so wie in anderen in medizinischen Berufen auch. Die Psychotherapeut*innen werden für die Praxisanteile ihrer Ausbildung hoffentlich bald in Gänze analog zu Ärzt*innen in Weiterbildung bezahlt.

30 Millionen für das Studierendenwerk

Das Studierendenwerk Berlin ist ein wichtigen Akteur in der Wissenschaftslandschaft, den die Koalition mit zusätzlichen Mitteln stärkt. Das Studiwerk setzt konsequent und progressiv das um, was wir Grüne in allen Bereichen fordern: Nachhaltigkeit und ein gutes Leben für alle. Die erste vegane Mensa ist da nur ein Zeichen davon.

Gerade für Studierende, die neu nach Berlin kommen, leistet das Studierendenwerk Herausragendes: Drei Viertel der Bewohner*innen sind junge Leute aus aller Welt, die neu nach Berlin kommen. Hier soll es künftig mehr geben – sei es durch die Beschaffung von Krediten oder sei es, dass das Land mehr Grundstücke zur Verfügung stellt.

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